Hilary Tann (*1947)

verbrachte ihre Kindheit in den Tälern der Kohlebergwerke von South Wales. Ihre tief verwurzelte Liebe zur Natur findet Ausdruck in fast allen ihren Kompositionen. Ebenso zeigt Hilary Tann tiefes Interesse für japanische Musik, das sich in ihren Werken, z.B. Of erthe and air und From afar (für Sinfonierorchester) widerspiegelt.

Llef für Flöte und Violoncello konzipierte sie ursprünglich für shakuhachi, die vertikale japanische Bambusflöte, die Tann in den Jahren 1985-91 studiert hat.
Von 1982-95 war sie eine der führenden Köpfe der International League of Women Composers. Sie lebt heute südlich von New York und ist Dekanin des Department of Performing Arts am Union College in Schenectady.

Her music, whose stimulus often derives from environmental phenomena, is spare in texture, meticulous in its sensitivity to timbre, and frequently rich in growth patterns; though generally marked by a strong lyrical impulse, there are also moments of vehement expression. A.J.Heward Rees, The New Grove Dictionary of Women Composers

Für das Meininger-Trio schrieb sie 2004 Gardens of Anna Maria Luisa de Medici, Titel der 2005 erschienenen CD.

Über das Werk sagt die Komponistin: „Es ist ein freundliches und introvertiertes Stück. Gedankenvoll. Es argumentiert nicht und erzählte keine Geschichte. Es geht um das, was Gärten uns geben“

Dem Meininger-Trio schrieb sie: „Your performances are so winning -- not only professional, but warm in a human way.“ Hilary Tann im Oktober 2002