JOHANN NEPOMUK HUMMEL (1778-1837)

Johann Nepomuk Hummel wurde 1778 in Preßburg geboren. Ersten Klavierunterricht erhielt er von seinem Vater Johannes Hummel, jedoch sollten ihn die zwei Jahre Unterricht bei Wolfgang Amadeus Mozart in den späten 1780er Jahren stärker prägen. In diese Zeit (1787) fällt auch der erste öffentliche Auftritt als Klavierspieler in Dresden. Die erste Konzertreise folgte ein Jahr später und der Bekanntheitsgrad sowie das Können des Klaviervirtuosen wuchs stetig. 1804 wurde er auf Empfehlung Haydns, dessen Orgelschüler er zwischenzeitlich gewesen war, Leiter der Esterházyschen Kapelle in Eisenstadt. Nach seiner Stellung als Hofkapellmeister in Stuttgart 1816 trat er im Februar 1819 die Stelle als Großherzoglicher Kapellmeister in Weimar an. Seine dreimonatigen Konzertreisen, die er jährlich unternahm, machten ihn von Paris bis Moskau bekannt. Die meisten seiner weit über 100 Kompositionen sind allerdings in Vergessenheit geraten. Hummels Klavierschule aus dem Jahr 1828 zählt zu den bedeutendsten klavierpädagogischen Schriften seiner Zeit.

„[...] kam es in den Variationen (Trio A Dur von Johann Nepomuk Hummel) dann sehr wohl auch zu schönen, ausdrucksvoll-sanglichem Duettieren von Flöte und Cello. Zudem hatte jedes Instrument recht eindrucksvolle Solo-Partien, wie überhaupt das ganze Werk eine Entdeckung wert war in seiner harmoniereichen Frühromantik.“
Bonner Rundschau