Elisenda Fábregas zu Ihrem neuen Werk Stimmen aus dem Regenwald (VOICES OF THE RAINFOREST): Stimmen aus dem Regenwald soll als eine rein symbolisch-musikalische Schilderung (keine wörtliche Beschreibung) eines Tages im Regenwald und seinen Bewohnern verstanden werden.
I. Das Erwachen (Awakening)
Vom „Morgenlicht“ (der Vögel) zum wirklichen Morgen, wenn das Licht durch die hohen Bäume fällt und die Insekten ihr vibrierendes Flirren beginnen.
II. Lieder am Nachmittag (Afternoon Songs)
Vom Nachmittag (der Menschen) zur Nachmittagsdämmerung („afternoon darkening“), wenn der Himmel sich verdunkelt und Insekten sowie Vögel die Regie übernehmen. Eine einzelne menschliche Stimme wird hörbar, nach und nach von immer mehr Stimmen verstärkt, die sich gegenseitig imitieren. Menschen suchen nach Nahrung und jagen im Wald. Ihre Lieder imitieren und beantworten den Gesang der Vögel. Nachmittagsdämmerung steht für das Erwachen von neuem Leben im Regenwald: Die Rufe der Zikaden, das Quaken der Frösche inmitten vibrierender Insekten (metallisches Summen)
III. Regensturm am Abend (Evening Rainstorm)
„wind arrives, sounds explode“
Aufkommender Wind übernimmt die menschlichen Laute. Regentropfen fallen erst langsam, dann beginnt der tägliche Regenguss.
IV. Stimmen der Nacht (Voices of Inside Night)
„The song of the night, the trees and the creatures within“
Das Lied der Nacht, der Bäume und ihrer Bewohner: Eine dunkle, mysteriöse Melodie wird von Altflöte und Viola (statt Flöte und Violine) vorgestellt.
V. Rituelle Tänze und Feiern des Lebens (Ritual Dancing and Celebration of Life)
Die Nacht ist die Zeit, wenn die Regenwaldbewohner mit ihrem rituellen Trommeln und ihren zeremoniellen Tänzen die Geheimnisse und Mysterien des Lebens feiern. Die mythischen und lebenden Kreaturen des Regenwald schließen sich an.