Musikalische Reise in die Welt der Mythen – Meininger-Trio bezaubert im Meersburger Spiegelsaal mit Märchen und Legenden aus drei Kontinenten / Unter dem Motto „Märchen und Legenden aus drei Kontinenten” bewegte sich das „Meininger-Trio” mit Christiane Meininger (Flöte), Francoise Groben (Violoncello) und Rainer Gepp (Klavier) in wechselnder Besetzung zusammen mit dem als Professor an der Musikhochschule Köln wirkenden Slovenier Gorjan Kosuta (Violine/Viola) musikalisch auf allerhöchsten Touren. Bewegend in der Emotion, haben sie spannend, detailfreudig und in schönster Weise musikantisch in die Welt der Märchen und Mythen entführt. Südkurier vom 5.Mai 2007
Zuhörfreuden par excellence bescheren Klavier und Violine mit den Mythen von Karol Szymanowski, in denen Eindrücke der Antike mit einer impressionistischen Harmonik in sehr origineller Technik des empathischen Violinspiels verschmelzen. Virtuose Effekte wie Flageolett- oder sulponticello-Spiel setzen den poetischen Bildern um die Wassernymphe Arethusa expressive Farbwerte. Unter die Haut geht der mystische Gesang der Violine, die sich über dem Strömen des Wassers bewegt, dessen dynamischen Klang das Klavier auch durch Triller während des Stückes darstellt, bis sich das Murmeln des Wassers mit der Verwandlung der Nymphe in einen Brunnen geheimnisvoll leise verliert. Südkurier vom 5. Mai 2007
Sehr viel Spaß macht am Ende die jazzig-heitere Vertonung von David Alpher über das Walross und den Zimmermann, die sich in der skurrilen Welt von Lewis Carroll's „Alice im Wunderland” treffen. Enthusiastischer Beifall folgte. Gabi Rieger Südkurier, 5. Mai 2007
"Thank you for your really wonderful performance of the Walrus. I just listened to it twice and was very impressed with it. It's such a luxury to know a talented group who really gets to know my music! The narrator was convincing and I heard a few things in the music – in the second movement especially – that I didn't know were there, but I really liked! As you know, I take the first movement faster, but you made it work well – very expressive – slower. I think that you – the group – understand that I feel the poem, at its deepest level, is not funny. It ultimately is about loss and alienation, expressed through dark humor and absurdity." David Alpher, New York, Januar 2008
„Der Berliner Sopranist in einem selten zu hörenden Liederreigen, begleitend vom Meininger-Trio mit kammermusikalischen Köstlichkeiten präsentiert [...] ein ungemein anregender Liederabend im Schloßtheater im Neuen Palais [...] /
[...] Meininger-Trio weiß musikalisch sehr zu beeindrucken.
[...] Ungewöhnlich, einen männlichen Sopranisten mit diesen Liedern zu hören. Jedoch waren sämtliche Bedenken sofort verschwunden, so unprätentiös, selbstbewußt und charmant natürlich singt der Sänger Jörg Waschinski und gestaltet die expressive Stimmungsvielfalt.
Markus Thiée / operninfo berlin, 19. September 2007
Programm Capricho Espagnol: Intensive Momente – Spanische Klänge /
[...] Großformatige Dias des Porträts der spanische Königsfamilie und der darauf basierenden Drucke und Gemälde Picassos wurden hierzu auf die Wand hinter dem Pianisten projiziert. Der Komponist möchte sein Werk – ganz im Sinne Picassos – als eine Einheit der Gedanken, nicht des Stils verstanden wissen. So ergänzen sich ganz besonders beim Ausschnitt mit dem Bildnis der Infantin das Klavierspiel und Picassos verzerrtes Porträt zu einem Ausdruck innerer Zerrissenheit eines verwöhnten, doch gleichzeitig auch strengst reglementierten kleinen Mädchens.
Im zweiten Teil wurden typisch spanische Klangfarben präsentiert [...] Gar nicht enden wollender Applaus für traumwandlerisch sicheres Zusammenspiel im Verbund mit leidenschaftlicher Interpretationsgabe. Westfälischer Anzeiger vom 13.6.2003
Farbenglühendes Mosaik der Klänge
Las Meninas, Alphers Vertonung von Picassos Variationen über ein Bild von Velasquez, wurde durch das großartige Klavierspiel Gepps und die gleichzeitige Diaprojektion der Picassowerke zum Überangebot für die Sinne. RHEIN-SIEG-RUNDSCHAU vom 3.12.2003