Hohe klangliche Herausforderung gemeistert
Meininger-Trio brilliert beim Auftakt der Schlosskonzerte
Hanauer Zeitung vom 22.2.2011
Offensichtlich wurde aber auch, dass das Meininger-Trio im Zusammenspiel perfekt harmoniert. Die Töne ergänzten sich und verschmolzen miteinander zu einem harmonisch runden Spiel voller Leidenschaft und Virtuosität. Querflöte und Violoncello schienen miteinander zu kommunizieren, sich gegenseitig ihr Leid zu klagen, während das Klavier ihre Stimmung aufnahm und fortführte, sodass nicht allein Noten, sondern vor allem Emotionen über die Instrumente ihren Weg zum Publikum fanden.
GNZ 22.2.2011
Meininger-Trio bietet Abend der Kontraste - Außergewöhnliches Konzert
[...] Das Trio gestaltete überlegen, und die drei Instrumentalisten erwiesen sich als Formation mit durchaus individuellem Zugriff, Gestaltungswillen und Klangkonzept. [...] Das miteinander Musizieren hat das Meininger-Trio auf vorbildliche Weise kultiviert. Westfalen-Blatt
Foto: mit Cellistin Francoise Groben (1965-2011)
MIT EINEM FRÜHEN BEETHOVEN GEGLÄNZT – Das Meininger Klaviertrio gastierte mit einem "Raritätenprogramm" im Kammermusiksaal / […] Was bei diesem Ensemble angenehm auffällt, ist neben seiner durchweg untadeligen Spieltechnik der entschlossene Zugriff und das hohe Maß an musikalischer Sorgfalt. All dies geschieht bei diesem Trio in sehr feiner gegenseitiger Abstimmung. Bonner Rundschau
PROGRAMM KLASSIK PUR
Hummels "Adagio mit Variationen und Rondo" trägt in der Tat Merkmale der beginnenden Romantik: Kantilenen mit plötzlich wechselnden Stimmungen, düstere Einbrüche und auch schon fast impressionistischen Klangzauber. Die drei Musiker brillierten im geistvollen Wechsel der Variationen, spielten lyrisch und beseelt. Schwäbische Zeitung
Hang zum ausgewogenen Klang / [...] Bei allen virtuosen Figurationen wurde nie das melodiöse Element außer Acht gelassen. Rundschau-Südwest Presse
[…] Munter und spielfreudig ertönte Haydns D Dur Trio, teils ganz graziös hingetupft, aber auch durchsetzt mit humoristischen Pointen. Mittelbayer. Zeitung
PROGRAMM AQUARELLE
>Christiane Meininger glänzte mit zwei fesselnd-sensibel gestalteten Werken von Lili Boulanger: „Nocturne“ und „D'un matin de printemps“. Im beseelt-souveränen Fluss und klangatmosphärischestiftend im Begleitpart Rainer Gepp. [...] Neue Westfälische
Marcelle de Manziarlys zwar 1952 entstandenes, dennoch noch mit vollen Komponistinnenhänden aus dem spätimpressionistischen Fundus schöpfendes Trio verlangt den Musikern im Kopfsatz alles ab. Da sind sie gefragt als Gestalter. [...]Vom Nichts zur beredten Klangfülle. Flötistin Meininger, Cellistin Groben und Pianist Gepp vollziehen diese Metamorphose außerordentlich ausdrucksvoll, ohne dass ihr Sound zugleich vergrübelt und überdeutlich ausgetüftelt daherkäme. Fürther Nachrichten

PROGRAMM LES JARDINS DES FEMMES
Sensibles Meininger-Trio / Louise Farrencs Trio war ein Hörgenuss, denn ihr gelang eine überzeugende Synthese von romantischer Melodik mit klarer Struktur, Geschlossenheit in der Konzeption und Eleganz im Stil, die blutvoll und hochdramatisch überkam. Schwäbische Zeitung
Spanisch, feurig und knisternd kam Elisenda Fábregas' „Voces de mi Tierra“ daher [...] Märkische Allgemeine
Von der Europa-Uraufführung zur Welturaufführung ging es dann mit Elisenda Fábregas, deren „Voces de mi tierra“ zum ersten Mal außerhalb des Studios zu hören waren — in Anwesenheit ihrer Urheberin. Im Verein mit der hohen Kunstfertigkeit und dem Einfühlungsvermögen des Meininger-Trios konnte die Premiere nur zum grandiosen, heftig bejubelten Erfolg werden. (Internationales Bodensee-Festival 2003) Schwäbische Zeitung
"Die Gärten der Anna Maria Luisa Medici" heißt das hier uraufgeführte Werk von Hilary Tann. Das Meininger-Trio mit seinem expressiven und durchsichtigen Musizieren war der denkbar beste Interpret. Schwäbische Zeitung

[...] Höhepunkt war aber die nur zehnminütige Kompostion "Farben des Meeres" [...] Klassische Motive der Romantik treffen auf moderne Klänge, die sogar jazzig grooven.[...]Das Klavier ist das urgewaltige Meer, Flöte und Cello sind die Spiegelungen auf den Wellen und Lichtbrechungen unter der Wasseroberfläche. [...] Neue Westfälische
Auch mit ungewohnten Tönen begeistert Braunschweiger Zeitung
[...] mit ebensolch intuitiven Gespür wie bei der eher bizarren Grové’schen „Beschwörung“ (Seelenvogel), dessen sich lang und dramatisch gestaltender „Vereinigung von Körper und Seele“, den überbrodelnden „Traumgesängen um Mitternacht“ und dem schrillen „Flug in Ekstase“ zum Finale. Schaumburger Nachrichten
[...] Meininger-Trio, das - wie auch bei Haydn und Weber – frappierend homogen, nuancen-und geistreich spielte. Virtuosität paarte sich selten schön mit Leidenschaft. Allgäuer Zeitung
PROGRAMM STIMMEN AUS DEM REGENWALD
Das begeisterte Publikum hört mit angehaltenem Atem zu
An diesem Abend hatte das Trio ein Programm zusammen gestellt, das neben brilliant und frisch gespielten Trios von Haydn und Weber interessante Werke zweier moderner Komponistinnen bot. (Anm. Fábregas - Waring) Aller Zeitung
Meininger-Trio nutzte alle Ausdrucksmöglichkeiten seiner Instrumente
"Wenn man die Augen schloss, fühlte man sich zeitweise wie im Urwald. Es klopfte und raschelte, Vögel zwitscherten, Wasser plätscherte. Doch öffnete man die Augen wieder, sah man weder Schlingpflanzen noch wilde Tiere, sondern drei Musiker, die ihren Instrumenten Querflöte, Violoncello und Klavier unglaubliche Töne entlockten und für eine außergewöhnliche Stimmung sorgten.
„Voices of the Rainforest“ für Flöte, Violoncello und Klavier von Elisenda Fabregas war eine Komposition, die sich mit dem Leben im Regenwald beschäftigte und eine bestechend authentische klangliche Darstellung dessen bot.
[...]Die Flötistin versah ihr Spiel häufig mit starkem Windgeräusch, wodurch ihr Instrument wie eine Bambusflöte klang. Große atemtechnische Fertigkeiten ermöglichten ihr eine immense Palette an Klangvariationen. Auch Francoise Groben, die besonders versunken und von der Musik gefesselt war, begeisterte mit einer enormen Klangvielfalt. Sie variierte nicht nur mit Pizzicato oder Bogen, sondern erzeugte ganz dicht am Steg extrem obertonreiche Töne und Flageolets.
Klopfgeräusche und atmosphärisches Treiben steuerte Rainer Gepp am Flügel bei. Begleitend zu den klanglichen Eindrücken wurden auch Bilder vom Leben im Regenwald an die Wand projiziert. Bunte Vögel und Blumen, giftgrüne Frösche und Schlangen schufen zusammen mit der Musik ein sehr lebendiges Bild. Kölner Stadtanzeiger
noch: PROGRAMM TRADITION UND TREND
Als avantgardistischstes Stück es Abends erweist sich „Slow Structures“ der amerikanerischen Komponistin Libby Larsen. [...] Seine vier Sätze beziehen sich auf Verse von R.W. Emerson, H.W.Longfellow und T.Tanströmer und beschwören in tonaler, pulsierender Tonsprache die Phänomene des Schnees. Das ambitionierte Werk übergeht traditionelle Muster programmatische Naturbeschreibung zugunsten einer authentischen, klangsinnlichen, nicht immer schmeichelhaften Tonsprache. Die Nachtarbeit des „verrückten Windes“ im ersten Satz lässt die Zuhörer frösteln. Viel Beifall für Libby Larsen. Potsdamer Neueste Nachrichten